„Das ist unser Haus!“ – Räume aneignen mit dem Mietshäuser Syndikat

Die Unbezahl-BAR zeigt am 12.10.2017 um 20:00 Uhr im city46 Kino 2 den Film

„Das ist unser Haus!“ – Räume aneignen mit dem Mietshäuser Syndikat
Gemeineigentum – Selbstorganisation – Solidarität – Seit vielen Jahren gibt es eine
Netzwerkstruktur von mehr als 100 Hausprojekten in Stadt und Land, um die Wohnungsfrage nach anderen Werten zu organisieren: das Mietshäuser Syndikat. Finanzschwache Gruppen können sich mit der Solidarität anderer ermächtigen und so bezahlbare Räume sichern. Deshalb wächst in immer mehr Köpfen das Interesse an dieser wichtigen Initiative aus der Zivilgesellschaft.
Im 65 minütigen Film „Das ist unser Haus!“ erläutern Akteure des Mietshäuser Syndikats das Modell der kollektiven Raumaneignung und präsentieren vielseitige Projekte in unterschiedlichen räumlichen Kontexten. Die Zuschauer werden motiviert, eigene Projekte im stabilen solidarischen Verbund des Mietshäuser Syndikats zu starten.
Mit Impressionen aus den Projekten: Freie Hütte (Lübeck), LÜDIA (Hadmersleben), Handwerkerhof Ottensen (Hamburg), Jugendwohnprojekt Mittendrin (Neuruppin), Grethergelände (Freiburg), 4-Häuser-Projekt (Tübingen)
(D 2016, 65 Min., 16:9)

Die SEELAND Medienkooperative e.V.

http://seeland-medienkooperative.org/projekte/filme/

Kurzfilm hier:

https://vimeo.com/124931796


Mietshäuser Syndikat

https://www.syndikat.org/de/

Das ist unser Haus!
DAS IST UNSER HAUS! – Ein InfoFilm über das
Mietshäuser Syndikat

Das Mietshäuser Syndikat ist ein offener, basisdemokratischer Zusammenschluss von Mieter*innen. Durch ein kluges solidarisches Konstrukt versetzt der basisdemokratische Verbund ganz normale Mieter*innengemeinschaften in die Lage, Häuser gemeinsam zu erwerben oder sogar neu zu bauen. Ziel ist die Bildung von Gemeineigentum. Der InfoFilm der Autoren Burkhard Grießenauer, Daniel Kunle und Holger Lauinger stellt das Wirken und Funktionieren des solidarischen Syndikatsverbunds dar.
Die SEELAND Medienkooperative e. V. ist Kooperationspartner des Filmvorhabens. Mit den Prinzipien der Gemeinwohlorientierung und Selbstorganisation stehen sich das Syndikat und die Medienkooperative in ihren ideellen Ansätzen sehr nahe.
Das Projekt wurde durch mehr als 350 Einzelspenden via Crowdfunding über Startnext und Förderungen von der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, der Rosa Luxemburg Stiftung, der GLS Treuhand, der Montag Stiftung Urbane Räume, dem AStA TU Berlin, der Stiftung Nord-Süd-Brücken, ExRotaprint, dem Netzwerk Selbsthilfe und des wohnbundes ermöglicht. Die Autoren haben zur Ermöglichung der Produktion 20 Prozent Eigenleistung beigesteuert.
Der Film ist gratis über die Website das-ist-unser-haus.de ansehbar und wird ab Januar 2017 zum Download zur Verfügung stehen. Im Rahmen nichtkommerzieller, öffentlicher Veranstaltungen kann der Film kostenfrei aufgeführt werden.
Anfragen, Wünsche und Termine können an termin(at)das-ist-unser-haus.de geschickt werden.
Quellen: Fotografie aus den Dreharbeiten. © Das ist unser Haus! 2016

UnbezahlBAR zeigt einen Film im City 46


& Gäste


Cine Rebelde

Ob im rheinischen Braunkohlegebiet, am Hafen von Amsterdam oder auf den Straßen von Paris während des Weltklimagipfels, die Kämpfe für Klimagerechtigkeit werden an immer mehr Fronten geführt. Beyond the red lines (Jenseits der roten Linien) ist die Geschichte einer wachsenden Bewegung, die „Es reicht! Ende Gelände!“ sagt, zivilen Ungehorsam leistet und die Transformation hin zu einer klimagerechten Gesellschaft selber in die Hand nimmt.

Das Jahr 2015 stand im Zeichen des menschengemachten Klimawandels – und im Zeichen des Kampfes für Klimagerechtigkeit, der an immer mehr Fronten geführt wird. In Paris wurde ein globales Klimaabkommen verabschiedet. Aber wurde dort wirklich der Klimaschutz vorangetrieben? Während Verhandlungen und Treibhausgasemissionen auf Hochtouren laufen, liegen Welten zwischen dem, was notwendig wäre, um das Klimachaos noch abzuwenden und dem, was tatsächlich passiert.
Dieser Film porträtiert drei Initiativen im Vorfeld und während des Weltklimagipfels. Er zeigt uns, wie 1.300 Menschen in den Rheinischen Braunkohletagebau eindringen und ihre Körper in den Weg von gigantischen Kohlebaggern stellen, um Europas größte CO2-Quelle für einen Tag lahmzulegen („Ende Gelände“). Im Film kommen Menschen zu Wort, die den Import fossiler Brennstoffe am Hafen von Amsterdam blockieren (Klimacamp „ground control“ & „Climate Games“). Er zeigt uns Menschen, die eine 5.000 km lange Fahrradtour nach Paris machen, um unterwegs unzähligen lokalen Initiativen eine gemeinsame Stimme für eine klimagerechte Welt zu verleihen (Alternatiba).
Der Film dokumentiert ebenfalls, wie anlässlich des Weltklimagipfels trotz des ausgerufenen Notstands Zehntausende ihre Forderungen auf die Straßen von Paris tragen. Weltweit kommt es hierbei zur größten Mobilisierung der bisherigen Geschichte um das Thema Klimawandel mit über 785.000 Menschen auf 2.200 Veranstaltungen in 175 Ländern.
Inmitten gewaltiger Maschinen, empörter kritischer Stimmen und apokalyptischer Tagebaulandschaften wird die Logik eines Systems, das auf endlosem Wachstum beruht, und sein „grünes“ Krisenmanagement in Frage stellt.
Beyond the red lines ist die Geschichte einer wachsenden Bewegung, die „Es reicht! Ende Gelände!“ sagt, zivilen Ungehorsam leistet und die Transformation hin zu einer klimagerechten Gesellschaft selber in die Hand nimmt.
Länge: 90 min
Original: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch mit deutschen Untertiteln
Lizens: creative commons by-nc-nd
Offizielle Webseite: beyondtheredlines.org

Links: Radiointerview zum Film

Denk und Zukunftswerkstatt

Hallo am Dienstag den 28.Februar 2017
wird es in der „Denk und Zukuftswerkstatt“ von der UnbezahlBAR
ab 15:00 Uhr – 19:00 Uhr ein Abschieds Tee & Kaffee Trinken, im Keller der Zion geben!

Es gibt Infomaterialen zum anschauen und mitnehmen!

Alle die Lust haben sind Herzlich Eingeladen.

WeitereTreffen, sind in Planun. geben wir sobald sie feststehen bekannt.

Lieben Gruß

Seite ist noch im Aufbau!

Hallo diese Seite wird nach und nach mit Inhalt gefüllt.
Was wir so vorhaben und wann und wo die nächste „UnbezahlBAR Denk & Zukunftswerkstatt“
stattfindet.

Alternativ soll es auch bald einen Newsletter geben.

Bis dahin könnt ihr gerne fragen, Ideen an diese Mailadresse schreiben.

mail.: unbezahl-bar@posteo.de

Solidarischen Gruß


Hier der Aktuelle Presseartikel im Weser Kurier vom 23.02.2017

Konzert 13.02.2017 in Bremen: Kulturelle „Eingreifgruppe“ gegen Rechts von Konstantin Wecker und Heinz Ratz

KonzertAbend

„Strom & Wasser“
Montag den 13.02.2017 „ZION“
mit neuem Album / 20:000 Uhr / Eintritt frei

2017 ist ein sehr entscheidendes Jahr. Und es erfordert vielleicht den ein oder anderen ungewöhnlichen Schritt…
Wir haben daher gemeinsam mit Konstantin Wecker das „BOK“ gegründet – das Büro für Offensivkultur
– das sich zu einer musikalischen schnellen Eingreiftruppe und einem wirkungsvollen Netzwerk gegen den europaweit aufkeimenden
Faschismus und überhaupt jede Form von Unrecht entwickeln soll.
„Man muss sich wehren, solang man kann. Denn wer sich fügt, der fängt bereits ganz insgeheim zu lügen an“, sang Konstantin Wecker in den 70er-Jahren. Dies gilt heute mehr denn je.Und Heinz Ratz fasste in einem Lied stimmig zusammen, was das Büro für Offensivkultur sein will:
Gegen das Starre – SPRUNGBRETT
www.offensivbuero.de

Wir werden des weiteren alle unsere Konzerte 2017 bis zum Tag der Bundestagswahl ohne Eintritt und nur auf Spendenbasis spielen – und mit regional oder überregional bekannten Gästen, die uns unterstützen. So wird ein deutliches Zeichen gesetzt, dass es in diesen Zeiten Wichtigeres gibt, als Kommerz und Karriere und es schließt niemanden aus, der entweder wirklich arm ist, oder zB gar nicht aufs Konzert gehen würde, aber trotzdem an der Netzwerkschaffung des BOK interessiert ist. Es kann auch den/die ein oder andere(n) aus der großen grauen Masse der Unentschiedenen, Skeptischen und Zögernden dazu bringen, uns zumindest mal zuzuhören – ohne vom Eintritt abgeschreckt zu sein.

Radio Beitrag zum BOK

Strom & Wasser „Herzwäsche“

Seid Jahren schon das Extremste, was man unter der Rubrik „Liedermacher“ so eben noch bezeichnen kann, feuern die Damen und Herren mit ihrem neuen Album „Herzwäsche“ nun das ultimative Mosaik aus Punk und Poesie ab. Da werden nicht nur alle musikalischen Stile in einem irrwitzigen Mix aus Partygrooves und nachdenklichen Texten präsentiert, da wird auch die Brücke geschlagen zwischen kabarettistischem Ulk und gnadenloser Abrechnung mit einer Spießergesellschaft, die in ihren gepflegten Vorgärten ihren stillen Rassismus gepflegt und gehegt hat. — Und weil Strom & Wasser ihren Worten auch immer Taten folgen lassen, nutzen sie ihre Konzerte, um ein bundesweites Netzwerk zu schaffen – das BOK, Büro für Offensivkultur, eine musikalische Einsatztruppe, die innerhalb von 24 Stunden überall auf brennende Flüchtlingsheime, rechte Gewalt und Umweltschweinereien reagieren kann.
„Schon jetzt für mich die beste Cd des Jahres – egal was noch kommt!“ (Laut.de)

und danach spielen Angebrachte Panik aus Bremen

Informationen zum Stand von

afrique-europe-interact

&

HÖNKELDRUCK

&

Textildruck mit der BremerBarthaarbande

&

der UnbezahlBAR